Neues Jahr.
Neue Homestory für euch.
Und ein happy New Year natürlich!
Diesmal habe ich Jannis besucht, der mit seiner Freundin und den beiden Katzen Chibi und Yumi in einem typischen Berliner Altbau nahe des Volksparks Friedrichshain wohnt (aka Prenzlauer Berg).
Ursprünglich aus Unterfranken, hat es Jannis vor fünf Jahren – wie soll es anders sein – der Liebe wegen nach Berlin gezogen.
Zusammen wohnen die Vier in einer 3-Zimmer-Wohnung mit allem was man sich so in einer klassischen Altbauwohnung vorstellt: hohe Decken, Stuck, Dielen und Flügeltüren.
Die knapp 100qm wurden bewusst ruhig und monochrom gehalten. Jannis mag es minimalistisch, klar und funktional – mit viel Stauraum, um Ordnung zu schaffen und die Räume wirken zu lassen.









Die zwei Fellnasen Chibi und Yumi sind zwei Schwestern, die Jannis vor sieben Jahren aus dem Tierheim adoptiert hat. Beide könnten unterschiedlicher kaum sein. Yumi ist eine sensible Diva, stark auf Jannis fixiert und bei Besuch lieber im Rückzug. Chibi dagegen ist neugierig, laut, mutig und immer mittendrin. Beide Katzen sind verschmust, zutraulich und prägen den Alltag ebenso wie die Einrichtung: Die einstige Ledercouch wich einer katzenfreundlichen Alternative, der Kratzbaum ist minimalistisch gewählt, Spielzeug darf improvisiert sein – Haargummis und Schnürsenkel schlagen hier jedes Designobjekt (man kennt es).





Für die Einrichtung sammelt Jannis Inspirationen vor allem in seinem Arbeitsumfeld, auf Reisen und insbesondere jedes Jahr in Japan (seinem Happy Place). Der japanische Einrichtungsstil (also klare Formen, natürliche Materialien und handwerkliche Objekte) finden sich immer wieder in der Wohnung – von Noguchi-Leuchten bis zu Keramikstücken, die jedes Jahr neu dazukommen.
Da Jannis großer Musik-Fan ist, verbringt er seine freie Zeit am liebsten in seiner Vinyl-Ecke, auf seine Sammlung war ich dezent neidisch. Note to myself, mehr Platten kaufen!




Weil das Jahr gerade ein paar Tage alt ist, habe ich ihn natürlich gefragt, was er für dieses Jahr in der Interior-Welt sieht. Seine Prognose: mehr warme Erdtöne, weniger beige/weiß und mehr in Richtung Brauntöne sowie natürliche Materialien, aber auch smarte Einrichtung. I agree.

Die Wohnung hat natürlich auch eine Küche, die befindet sich aber gerade noch im Umbau und auch das Gäste- bzw. Arbeitszimmer wird demnächst verändert – also vielleicht gibt’s dann bald einen Part II der Homestory 🙂



