
2024 hatte ich fest vorgenommen, dass ich im nächsten Jahr auf jeden Fall mal wieder nach New York reisen möchte – dass ich das dann auch direkt im Januar umsetze, war mir nicht klar. Erst eine Woche davor habe ich den Flug gebucht und als ich dann gestern Abend in JFK landete, wusste ich nicht recht wohin mit meinen Gefühlen. Endlich. Nach fast 10 Jahren bin ich wieder hier. Unsicher, was mich erwartet und ob dieser ganze Trip nicht total durchgeknallt ist. Brooklyn bei Nacht hat mir auch tatsächlich ein etwas mulmiges Gefühl gegeben und so entschied ich mich nicht noch quer durch die Stadt zu laufen, sondern holte mir nur was zu essen und schlief gegen 21Uhr ein und kurz vor 7 wachte ich 10h Stunden später wieder auf – Score! Jetlag my ass 🙂
Bei Sonnenaufgang sah alles direkt weniger scary aus und ich konnte mein Glück nicht fassen, hier zu sein. Für mich sind die ersten Stunden oft entscheidend und ich nehme alles viel klarer wahr. Ich nenne das immer den Zauber des ersten Mals. (Habe ich auch oft, wenn ich Wohnungen das erste Mal sehe.)
Kurz nach 8 verlasse ich das Hotel und laufe zum Wasser. Die Sonne scheint, es ist keine Wolke am Himmel und die Subway rattert laut über die Manhattan Bridge. Herrlich.



Weiter geht’s über die Brooklyn Bridge, rein in die City. Immer der Nase nach quasi. Was mir nämlich direkt auffällt: Über der Stadt liegt ein permanenter Grasgeruch, die Erde bebt förmlich (auch unter meinem Hotel verläuft die Subway), es ist laut, windig, aber ich liebe einfach alles daran! Und sau viele Menschen sind allein unterwegs! Auch auf die typische Ami-Freundlichkeit wartet man vergebens, hier herrscht nicht nur wettertechnisch ein eisiger Wind. Aber irgendwie mag ich das. Es ist anders als in Berlin, dort wird einem das ja auch oft nachgesagt. Ich strahle trotzdem von einem zum anderen Ohr, da wissen alle direkt Bescheid. Schei* Touri.


















Beste Idee, eine Woche im Januar in New York zu verbringen! Wer noch mehr sehen will und auch Videos aus New York, der schaut gerne mal bei Instagram vorbei 🙂