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Wer guten Kaffee trinken will, weiß längst, dass es dafür gute Bohnen braucht. Aber woher weiß man eigentlich, welcher Kaffee nun wirklich gut ist. Einen Hinweis kann zum Beispiel der SCA (Specialty Coffee Association) Spezialitäten-Score liefern, ein objektives Bewertungssystem für die Qualitätseinstufung von Rohkaffee – nur Kaffees ab 80 bis 100 Punkten dürfen das Prädikat Spezialitätenkaffee tragen. So auch der Manufaktur-Kaffee aus dem Hause Melitta. Ab sofort gibt es exklusive Sorten, die in der eigens dafür gegründeten Manufaktur von Melitta im Trommelröstverfahren veredelt werden. Ich habe mich einmal durch die neuen Sorten durchprobiert und für euch getestet.  

Melitta Manufaktur-Kaffee

Viele Sorten sind sowohl für die Zubereitung als Filterkaffee als auch für Siebträger oder Vollautomaten geeignet. Auf jeder Verpackung findet ihr außerdem Hintergründe zum jeweiligen Kaffee. Das finde ich besonders gut, da zwar oft auf der Verpackung von Spezialitätenkaffees die Region oder die Aufbereitung steht, aber seltener eine genaue Erläuterung, wenn man nicht gerade ein Profi ist. Oder wisst ihr aus dem FF was washed, honey oder natural aufbereitet bedeutet?

Hier mal ein kurzer Überblick für euch:

Nach der Ernte werden Kaffeekirschen entweder getrocknet (natural) oder gewaschen (washed). Trocken aufbereitete Kaffeekirschen werden nur kurz gewaschen und dann zwei Wochen in der Sonne getrocknet. Geschmacklich äußert sich das in einer süßen und vollmundigen Note. Nassaufbereitung bedeutet, dass die Kirschen mehrmals gewaschen und dann 12-72 Stunden fermentiert werden (so lange bis sich das Fruchtfleisch von den Bohnen löst). Danach werden auch diese 4-10 Tage getrocknet. Hierbei entsteht ein betont fruchtiger und klarer Geschmack. Bei der halbtrockenen Aufbereitung honey wird das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche nicht ganz entfernt und dann zum Trocknen gelegt. Honey-aufbereitete Bohnen erhalten dadurch intensive, süße Aromen. 

Kleiner Fun Fact:
Wie kann man die Aufbereitungsart an der gerösteten Bohne erkennen?

Eine gewaschene Bohne hat immer ein weißes Silberhäutchen in der Mitte, während die getrocknete ein dunkles Silberhäutchen trägt.

Egal welches Verfahren, nach der Trocknung müssen die Kaffeebohnen zwei Monate lang ruhen, erst dann werden sie nach Qualitätsstufen sortiert und zur Röstung verschifft. Dann werden sie vom erfahrenen Röstmeister in der Melitta-Manufaktur im traditionellen Langzeit-Trommelröst-Verfahren individuell geröstet. Der Rohkaffee wird dabei langsam und schonend auf ca. 200-240 °C erhitzt – je nach gewünschtem Röstgrad und späterer Zubereitungsart. Abhängig vom angestrebten Röstprofil kann dieser Röstvorgang bis zu 20 Minuten dauern und wird vom Röstmeister genauestens überwacht. Nicht umsonst sprechen wir bei der Kaffeeröstung von echter Handwerkskunst.

Melitta Manufaktur-Kaffee Kenia

Melitta Manufaktur-Kaffee Kenia Rückseite

Auch die Zusatzinfos zur Region und Geschmack auf den Verpackungen des Manufaktur-Kaffees finde ich sehr interessant, denn Herkunft oder Anbauhöhe spiegeln sich auch im Geschmack des Kaffees nieder. Die Sorte ‘Kenia’ zum Beispiel wächst auf nährstoffreichen Böden vulkanischen Ursprungs. Und bei der Sorte ‘Guatemala Honey’ handelt es sich um ein Microlot (kleine Kaffeeplantage) exklusiv für Melitta. 

Warum die Anbauhöhe eine Rolle spielt, wisst ihr oder? 

Je höher die Pflanze wächst, umso weniger Koffein enthält sie. Zur Erinnerung, Koffein ist ein natürliches Pestizid der Pflanze, um sich vor Schädlingen zu schützen und umso höher die Pflanze wächst, umso weniger muss sie sich gegen Schädlinge schützen. 

 

Melitta Manufaktur-Kaffee Amano

Als Filterkaffee fand ich den ‘Kenia’, mit einem Spezialitäten-Score von 88,50 übrigens am besten und den ‘El Salvador’ mit 85,75 als Espresso in meinem Hafer-Cappuccino besonders gut.

Melitta Manufaktur-Kaffee El Salvador

Melitta Manufaktur-Kaffee El Salvador Espresso

Melitta Manufaktur-Kaffee Siebträger

Melitta Manufaktur-Kaffee Moccamaster El Salvador

Noch ein kleiner Fun Fact zum Schluss:

Wusstet ihr, dass Melitta Bentz 1908 den Kaffeefilter erfunden hat? Die 35-jährige Hausfrau hat sich damals am ständigen Kaffeesatz in ihrem Kaffee gestört und hat kurze Hand, das Löschblatt ihres Sohnes und eine Blechdose als Kaffeefilter umfunktioniert. 

Und falls ihr jetzt Lust habt den Melitta Manufaktur-Kaffee auch einmal auszuprobieren, geht’s hier zum Shop.

 

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von der Melitta Manufaktur entstanden. 

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