Bei schönstem Sonnenuntergang erreichten wir Ungarns Hauptstadt. Über die erhabene Elisabeth-Brücke bogen wir in das Stadtzentrum ein und waren direkt verliebt.
Die prächtigen Altbauten sind höher als in Prag (habt ihr den Reisebericht schon gelesen?), die Fassaden erzählen unendliche Geschichten und laden zum Träumen ein. Fast hinter jeder Ecke verbirgt sich eine Überraschung und entlockten uns ständig ein Ooooh und Aaah. 
Budapest ist bekannt für die Ruinen Bars – baufällige Häuser, die zu hippen Bars umfunktioniert wurden. Aber nicht nur Bars, auch charmante Cafés und edle Restaurants verbergen sich hinter den verfallenen Häuserfassaden. 

Ein Tag quer durch Budapest’s Küche: 

Startet den Tag mit einem Kaffee im Madal (Espresso & Brew Bar) mit anschließendem Spaziergang entlang der Donau 

Das Café liegt unmittelbar beim herrschaftlichen Parlamentsgebäude und von dort aus könnt ihr am Ufer der Donau entlang spazieren. Vorbei am Mahnmal Cipők a Duna-parton zur Erinnerung an die Opfer des zweiten Weltkrieges (verlassene Schuhe am Ufer der Donau) und über die Brücke in Richtung Seilbahn hinauf zum Burgpalast (Budavári Palota). Von dort habt ihr einen super schönen Blick über Budapest, die Donau und sogar auf die Seilbahn. 

Frühstücken im Café Fekete 

Hier könnt ihr den zweiten richtig guten Kaffee des Tages genießen und leckere Waffeln, Brioche oder Shashuka zum Frühstück verputzen. 

Bummeln in Theresienstadt (6. Bezirk) und Elisabethstadt (7. Bezirk)

Hier findet ihr den hippen Kern der Stadt. Was früher noch Ghetto war, ist heute eines der angesagten Viertel in Budapest. Auch wir haben die meiste Zeit in diesen beiden Vierteln verbracht, sind durch die Straßen geschlendert, haben in kleinen Boutiquen gestöbert und uns durch diverse Speisekarten gefuttert.

 

Lunch im Mazel Tov

In einer unscheinbaren (fast schon heruntergekommenen) Straße verbirgt sich ein wunderschönes kleines Juwel an Restaurant, das schon lange kein Geheimtipp, aber deswegen nicht weniger empfehlenswert, ist – das Mazel Tov (unbedingt reservieren oder auf Warten einstellen).

Ruinen Bar Szimpla Kert und Street Food Markt Karavan

In direkter Umgebung befindet ihr eine Ansammlung an Ruinen Bars – dem Szimpla Kert. Wenn ihr Glück habt ist hier noch Markt oder Live-Musik. Hier lässt es sich auch abends gut aushalten und es gibt eine Menge zu sehen. Also wandert einfach durch die einzelnen Räume und lasst euch ein wenig verzaubern. 

Direkt neben Szimpla Kert befindet sich der Street Food Markt Karavan, auf dem ihr bis spät abends durch unterschiedliche Speisen futtern könnt (eher internationale als regionale Speisen). 


Falls ihr noch einmal einen Koffein-Einschuss benötigt, kann ich euch auch noch das Café My Little Melbourne & Brew Bar empfehlen. 

Dinner im Tereza 

Gerade in einer lauen Sommernacht (oder wie bei uns sogar im Frühling) ist das Restaurant Tereza einer der schönsten Orte in Budapest für ein Dinner unter Sternenhimmel. Auf einer freien Baufläche zwischen zwei Häusern findet ihr das urbane Restaurant mit mexikanischer Küche. Wirklich zu empfehlen!

Ihr seht wir tasten uns auf Städtereisen immer an Cafés und Restaurants entlang und entdecken so meist die schönsten Ecken der Stadt. 

Budapest ist eine wahnsinnig interessante Stadt, nicht perfekt aber mit ganz viel Charme. Modern, kreativ und trotzdem noch nicht so hipp und clean, wie manch andere Städte. 

Geschlafen haben wir mit dem Camper übrigens hier: Haller Camping Budapest  und den Reisebericht zu unserem kleinen Europa Camper Road Trip gibt hier.

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