Adieu Wohnzimmer und hallo Schlafzimmer!

Ab sofort leben wir ohne Wohnzimmer. In das alte Schlafzimmer ist mein Arbeitszimmer gezogen und aus dem Wohnzimmer wurde unser Schlafzimmer. Da es der größte Raum in unserer 2-Zimmer-Wohnung ist, war das auch allerhöchste Zeit. Nachdem ich mir in meiner ersten Kolumne Gedanken zu dem Thema Wohnen gemacht habe, wurde mir bewusst, dass wir gar kein “Wohnzimmer” in dem Sinne benötigen. Ich aber sehr wohl ein Arbeitszimmer. Denn bislang war das Wohnzimmer auch unser Gäste- oder Arbeitszimmer und Rumpelkammer zugleich. Jetzt gibt es ein abgetrenntes Arbeitszimmer, in dem (hoffentlich bald) alles an seinem Platz ist und ich nicht ständig alles zusammensuchen muss. 

Wenn ich mir dann allerdings die letzten Beiträge aus dem Schlafzimmer anschaue, denke ich oft, wie urgemütlich das war und werde fast schon ein wenig wehmütig. Aber ich hoffe, dass liegt aktuell einfach nur daran, dass das neue Schlafzimmer noch nicht fertig eingerichtet ist.

Denn auch wenn ich lange darüber nachgedacht habe, so ein Zimmertausch ist fast wie ein Umzug. Klar die Bedürfnisse sind die selben, Bett, Schrank und Co., aber der Schnitt und vor allem die Größe erlauben ein völlig neues Wohnkonzept. Und das für uns passende, gilt es jetzt erst einmal zu finden. 

Auch wenn ich aktuell noch nicht wirklich zufrieden bin, möchte ich euch gerne einen ersten Eindruck vom neuen Schlafzimmer geben und bin gespannt was ihr sagt. 

Bislang ist es wirklich noch eine Mischung aus dem alten Wohn- und Schlafzimmer. Eine Barecke haben wir eben ab jetzt im Schlafzimmer – auch nicht schlecht. Der Couchtisch muss wohl oder über bald ausziehen, denn so ergibt er ja gerade nicht wirklich Sinn. Auch habe ich noch keine Lösung für den Kleiderschrank gefunden und werde meine Ideen zu diesem Thema noch einmal in einem gesonderten Beitrag mit euch teilen. Das Bett ist ebenfalls schon viel zu lange ein Provisorium und eh viel zu hoch für die aktuelle Raumaufteilung. Auch da muss also eine Lösung her. 

Ihr seht es gibt noch viel zu tun und es ist doch aufwendiger als gedacht. Aber dennoch kann ich nach fast einem Monat Zimmertausch sagen, dass es sich gelohnt hat.

Im neuen Setup können wir problemlos mit geöffneten Fenster schlafen, ohne dass es direkt am Kopf zieht, der Raum bietet viel mehr Platz und man fühlt sich nicht mehr so eingeengt. Und da wir nicht mehr direkt am Fenster liegen, schläft es sich auch viel ruhiger. 

Allerdings sind wir so viel näher an der Wohnungstür und bekommen so immer direkt mit, wenn unsere Nachbarn heimkommen. Auch die Zimmerdecke und -wand scheint zu den Nachbarwohnungen weniger verstärkt, was ebenfalls eine höhere Geräuschkulisse bietet. Aber daran werden wir uns hoffentlich gewöhnen. 

Im nächsten Schritt setze ich mich also mit den möglichen Optionen für die Kleideraufbewahrung auseinander, werde mir Betten genauer ansehen und vielleicht sogar selber bauen. Und das fertige Arbeitszimmer muss ich euch dann natürlich auch noch einmal vorstellen. 

Habt ihr in der Zwischenzeit auch noch etwas daheim geändert? Es haben ja sich ja viele angesprochen gefühlt und ebenfalls das Wohnzimmer in Frage gestellt – vielen Dank an dieser Stelle für all eure Nachrichten und Feedback!

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