*Es war einmal ein Mädchen, das träumte von einem eigens nach ihren Wünschen angefertigten Esstisch. Groß sollte er sein, besonders noch dazu und einzigartig. Dabei am liebsten nachhaltig und in ihrer Heimstadt von Hand gefertigt. Eines Tages begegnete sie Stacey, einem jungen Australier, der genau dafür eine Leidenschaft entwickelt hat…

So oder so ähnlich könnte meine Geschichte wohl beginnen. Seid doch mal ehrlich wie viele von euch suchen schon ewig nach dem perfekten (Ess)Tisch?

Als wir vor vier Jahren in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen sind, haben wir uns für ein paar Euros einen gebrauchten Tisch gekauft, der aber eigentlich für den Garten gedacht war und so keine geschlossenen Oberfläche hat. So hat man also immer schön unter den Tisch gekrümelt und gekleckert. Also haben wir uns wenig später nach einem Tisch umgesehen. Damals waren wir allerdings noch nicht bereit ein paar Hundert Euro zu investieren und haben dann bei einem Angebot beim Möbelschweden zugeschlagen. Seitdem bin ich aber unglücklich mit unserem Tisch. Er ist einfach nicht wirklich vorzeigbar und viel zu klobig.

Und dann kam Stacey mit seinem Label Kentholz 🙂 Stacey baut in einer großen Werkstatt, die er sich mit einigen anderen teilt, handgefertigte Tische, Türen und Bänke aus altem Holz. Das Holz arbeitet er auf und verwandelt es mit Hilfe vom ebenso ansässigen Schweißer in Möbelstücke.

Um mir ein Bild von Staceys Arbeit zu machen, habe ich ihn kurzerhand einfach dort besucht und dort direkt besprochen, wie ich mir meinen perfekten Esstisch vorstelle. In seinem Webshop hatte ich mir schon einige Exemplare herausgesucht und während mein Freund gleich wieder einen ähnlich massiven Tisch aussuchen wollte, fiel mein Blick direkt auf die Modelle mit den Hair-Pin-Legs.

Bevor ich euch aber meine Favoriten zeige, geht’s erst einmal weiter mit meinem Besuch in der Werkstatt.

 

 

 

 

Stacey arbeitet je nach Kundenwunsch an verschiedenen Projekten. Da kann auch schon mal eine Tür dabei sein, Bank und Tisch in einem, ein Couchtisch oder auch ein Regal.

Der Schweißer arbeitet direkt mit Stacey zusammen und schweißt die Tischbeine bzw. Regalelemente nach Kundenwunsch. Ebenso die Hair-Pin-Legs. Cool, oder?

Am Ende ging die Entscheidung aber ganz schnell – Holz ausgesucht, Maße festgelegt und die passenden Füße ausgewählt. Jetzt heißt es warten, bis der Tisch fertig ist. Stacey versucht es sogar noch bis Weihnachten zu schaffen – Aufregung!

Aber für was ich mich nun final entschieden habe, erfahrt ihr dann erst im nächsten Beitrag. Dann wenn der Tisch nämlich bei mir in der Küche steht. Ich kann’s kaum noch abwarten 🙂

Welche Tische aber zur Auswahl standen, habe ich euch mal zusammengestellt – ihr könnt ja mal Wetten abgeben, welcher es wohl geworden ist. Gewinner lade ich zu einem handgebrühten Filterkaffee und Kuchen am neuen Esstisch ein! Ehrlich!

Das Gelände auf dem sich die Werkstatt befindet ist übrigens keine unbekannte Ecke für mich – auch  Mike von Johanenlies hatte hier schon seine Werkstatt in der Nähe.

Und weil’s so schön fotogen ist, gibt’s auch noch ein paar Aufnahmen von dem Gelände.

*Dieser Beitrag enthält Werbung.

One thought on “Nachhaltige Möbel aus Berlin: Ein Esstisch von Kentholz

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